Archiv
05.04.2017
Mitgliederehrungen der CDU Finnentrop Jochen Ritter und MdB Dr. Matthias Heider in Schönholthausen
 Ganz im Zeichen der anstehenden Landtags- und Bundestagswahl stand die Mitgliederversammlung der CDU in Finnentrop. So konnten mit Jochen Ritter und MdB Dr. Matthias Heider gleich beide Kandidaten im Gasthof Steinhoff in Schönholthausen begrüßt werden.
 
Sie erläuterten ihre Ziele und Absichten für die kommenden Wahlen und stellten sich den Fragen der 60 Anwesenden, darunter allein acht Jubilare, die sich 25 bzw. sogar schon 40 Jahre in der CDU engagieren.
 
„ Wir ehren heute in der Summe 255 Jahre Mitgliedschaft in der CDU  –  eine beachtliche Zahl“, sagte Achim Henkel, der Finnentroper CDU-Vorsitzende. Die acht Jubilare sollten sich weiter aktiv in die Politik einmischen. Die CDU in der Gemeinde Finnentrop hat aktuell knapp 400 Mitglieder und ist die größte politische Organisation in der Gemeinde.
 
 
weiter

28.02.2017
Jubilarehrungen und Vorstellung der Kandidaten zur Landtags- und zur Bundestagswahl
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
zur ordentlichen Mitgliederversammlung unseres Gemeindeverbandes lade ich Sie herzlich ein für
 
   Dienstag, 14. März 2017, 19:00 Uhr,
   Gasthof Steinhoff, Schönholthausen.
 
Zunächst möchten wir unsere Parteijubilare der Jahre 2016 und 2017 für 25- und 40- jährige Mitgliedschaft in der CDU ehren.
 
Anschließend werden sich die Kandidaten zur Landtagswahl, Jochen Ritter, und zur Bundestagswahl, MdB Dr. Matthias Heider, der Runde stellen.

Wir freuen uns, beide Kandidaten an dem Abend in Schönholthausen begrüßen zu dürfen. Daher würde ich mich über Ihre zahlreiche Teilnahme an der Versammlung sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen 
Achim Henkel
Vorsitzender             
 
weiter

22.11.2015 | Ralf Helmig

CDU-Fraktion Finnentrop

Aus der Kommunalwahl 2014 ist die CDU in der Gemeinde Finnentrop als klarer Sieger hervorgegangen: mit 60,99 % wurde ein Zugewinn von über 3,5 % erzielt (bestes Ergebnis der CDU im Kreis Olpe), die CDU gewann alle 17 Direktmandate und stellt nun 21 von 34 Ratsmitgliedern und damit 3 mehr als zuletzt. Auch der Ausgang der Bürgermeisterwahl am 13. Sept. 2015 hat unsere gute Arbeit in erfreulicher Weise bestätigt: unser Bürgermeister Dietmar Heß wurde mit 64,18 % im Amt bestätigt, so dass wir die erfolgreiche Zusammenarbeit fortsetzen können.

Als weiteres Ergebnis der Kommunalwahlen können wir mit Bernadette Gastreich und Manfred Schloßmacher, beide aus Heggen, nach Jahren auch wieder beide stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde Finnentrop stellen.

Der geschäftsführende Vorstand der CDU Fraktion setzt sich wie folgt zusammen:

Fraktionsvorsitzender: Ralf Helmig, Rönkhausen

1. stellv. Fraktionsvorsitzender: Achim Henkel, Bamenohl

2. stellv. Fraktionsvorsitzende und Geschäftsführerin: Christiane Höveler, Fretter

Beisitzer: Ralf-Paul Beckmann, Finnentrop

Ständige Gäste des Fraktionsvorstandes sind der Bürgermeister, seine beiden der CDU angehörenden Stellvertreter, sowie der CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende (derzeit Personenidentität mit 1. stellv. Fraktionsvorsitzenden)

Die Fraktionssitzungen finden regelmäßig im Takt der anstehenden Rats- und Ausschuss- sitzungen statt. Sie dienen der Vorberatung anstehender kommunaler Themen und der Diskussion grundsätzlicher Fragen der gemeindlichen Entwicklung.

Weiterhin fanden im Berichtszeitraum (im November jeden Jahres) jeweils 2-tägige Wochenendseminare als Klausurtagungen insbesondere zur Haushaltsberatung statt.

Die Partnerschaften mit unseren Partnerstädten Diksmuide (Westflandern, Belgien) und Helbra (Sachsen-Anhalt)  liegen der Fraktion wie auch dem CDU-Gemeindeverband (siehe dortiger Bericht) besonders am Herzen. Gegenseitige Besuche und die Unterstützung der Feuerwehr, von Vereinen und Verbänden sollen dazu beitragen, diese Partnerschaften bzw. Freundschaften zu pflegen und am Leben zu erhalten. Europa braucht die Kommunen, aber auch für die innere Deutsche Einheit ist gegenseitiges Verständnis wichtig.

Schwerpunkte unserer Fraktionsarbeit in den Jahren 2014 und 2015

Neugestaltung des Bahnhofsumfeldes, der Bahnübergang im Zuge der Landesstraße 539 -  das Verkehrshindernis Nr. 1 in der Region - gehört endlich der Vergangenheit an

Durch Teilnahme der Gemeinde an der Regionale 2013 und dem interkommunalen und überkreislichen Projekt „LenneSchiene“ konnte die Tallage attraktiv umgestaltet werden, u.a. durch einen Abenteuerspielplatz, der im September übergeben werden konnte

Gründung von Grundschulverbünden im Lenne- und Frettertal, Stärkung der erfolgreich arbeitenden Gesamtschule.

Instandhaltung und Sanierung der vorhandenen Schulgebäude nach energetischen Gesichtspunkten

Verhandlungen zur Übernahme der Strom- und Gasnetze in eine eigene Gesellschaft

Straßeninstandhaltung und –ausbau

Fertigstellung des Radwegekreuzes Finnentrop (Ruhr-Siegtal-Radweg, Lenneroute, SauerlandRadring)

Wohnbaumöglichkeiten sind in fast allen Ortschaften vorhanden, dabei gilt es aber auch, die Altbestände insbesondere in den Ortskernen im Auge zu behalten. Dorfentwicklungskonzepte sollen dazu beitragen, die Ortskerne zu attraktiveren und mit Leben gefüllt zu erhalten

Finanzielle Unterstützung bei der Sanierung von „Altbauten“, nach dem Konzept „Leben im Herzen unserer Dörfer“

Mit der Erschließung des Gewerbegebietes „Wiethfeld“ können wir weiterhin attraktive  Gewerbeflächen anbieten und sind für die Zukunft gut aufgestellt

Attraktive Arbeitsplätze, ein wohnortnahes Schulangebot und hoher Freizeitwert sollen Menschen an ihre Heimat binden.  Dies gilt es weiterhin gut zu vermarkten

Im Bereich Seniorenarbeit koordinieren zwei Fachkräfte in vielfältiger Weise die Aktivitäten „von Senioren für Senioren“. Wir sind auch Teil des kreisweiten Netzwerkes AGIL

Windkraft: Wir möchten der Windkraft substanziell Raum geben, dabei aber Rücksicht auf Mensch und Landschaft nehmen, den Mehrwert in der Gemeinde behalten und eine faire Lasten- und Nutzenverteilung herbeiführen

Neubau einer Wasseraufbereitungsanlage mit Entkalkung durch Umkehrosmose. Diese wurde im Sommer in Betrieb genommen

Feuerwehrgerätehäuser wurden aufgerüstet (Schliprüthen), Fahrzeuge angeschafft und die Pläne für ein neues Gerätehaus in Finnentrop erstellt

Und wir stellen uns natürlich der aktuellen Herausforderung Nr. 1: der Aufnahme, Unterbringung, Versorgung und Integration der zu uns kommenden Flüchtlinge und Asylbewerber aus vielen Teilen der Welt. Unserem christlichen Menschenbild entsprechend unterstützen wir unsere Verwaltung bei dem Ziel einer angemessenen Unterbringung und der Hilfe zur Selbsthilfe. Allerdings sehen wir uns nicht in der Lage, die damit verbundenen finanziellen Lasten im bisherigen Umfang zu tragen.

Unsere Lage im Raum mit spürbarer Entfernung von der nächsten Autobahn machen es in besonderer Weise notwendig, die für die Menschen wichtigen Standortfaktoren zu berücksichtigen. Sport, Kultur, Freizeit und Erholung, ein wohnortnahes Schul- und Arbeitsplatzangebot, kinder-, familien- und seniorengerechte Angebote müssen ständig überprüft und ausgebaut werden. Es gilt, die Menschen in unserer Gemeinde / Region zu binden, um den demografischen Wandel zu gestalten. 

Ralf Helmig
Fraktionsvorsitzender

weiter

11.11.2015

Liebe Parteifreunde,

Hier finden Sie die neuste Info-Mail der CDU in der Gemeinde Finnentrop.
Diese können Sie hier herunterladen:
Bitte hier anklicken!

Viele Grüße
Ihr Achim Henkel
weiter

03.09.2015
Informieren Sie sich über unseren Bürgermeister
Neue Homepage



Bei Facebook

weiter

19.08.2015 | Sauerlandkurier vom 19.08.2015, Ausgabe Finnentrop


Sauerlandkurier vom 19.08.2015, Ausgabe Finnentrop
weiter

19.08.2015
CDU Fraktion unterstützt den Bürgermeister





weiter

14.08.2015 | Achim Henkel

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Parteifreunde,

diese aktuelle Info stelle ich ausnahmsweise unter eine einzige Überschrift:           

Die ersten zwei Wochen Wahlkampf - eine Zwischenbilanz

Wahlwerbung und Wahlkampf gehören zweifelsohne zu den demokratischen Traditionen. Viele empfinden aber eine Materialschlacht als unnötig oder sogar Zumutung. Schließlich kostet das Ganze ja auch Geld und ob Plakatwerbung das Straßenbild bereichert, darüber kann man sicher streiten.

Daher gibt es ja aus gutem Grund seit einiger Zeit in der Gemeinde Finnentrop die Regelung, dass Wahlplakate ausschließlich an den fünf Stellwänden zulässig sind. Eine Satzung, die der Rat der Gemeinde Finnentrop übrigens mit großer Mehrheit beschlossen hat.

Nun hat es die CDU ja wirklich nicht nötig, sich zu verstecken, ganz im Gegenteil. Schließlich wissen Sie alle aus Ihrer eigenen Erfahrung, dass sich die Bilanz der letzten Jahre absolut sehen lassen kann, hier einige Stichworte: Erschließung Gewerbegebiet Wiethfeld, Weiterentwicklung der Schullandschaft, Investitionen in die Feuerwehr, Ausbau des Radwegenetzes, erfolgreiche Musikschule, Kunstrasenplätze, Unterstützung des Ehrenamtes, Projekte der Regionale 2013 usw.

Den demokratischen Wettbewerb müssen wir also wahrlich nicht scheuen – und tun wir auch nicht. Gleichwohl haben wir den beiden Mitbewerbern um das Amt des Bürgermeisters vorgeschlagen, auf die Plakatierung zu verzichten. Die beiden Schreiben sind Ihnen mittlerweile bekannt, ebenso dass es der Kandidat der FÜR - Fraktion noch nicht mal für erforderlich sah, darauf zu antworten, von einem unpassenden abendlichen Auftritt im Rahmen des Festes der Bamenohler Löschgruppe der Feuerwehr mal abgesehen.

 Die Antwort des Lennestädter Bewerbers hatte ich bewusst nicht veröffentlicht, da ich mir nicht sicher war, das Recht dazu zu besitzen. Da der Kandidat das aber hinsichtlich meines Briefes anders sah und sieht, hier nun die Antwort im Original:


 

Eine Werbeagentur ist also beauftragt, sieh an. Und weiter: ein hochinteressanter und innovativer Gedankengang sei der Vorschlag. Für den Kandidaten vielleicht, in der Gemeinde Finnentrop ist das alles andere als neu, gab es solche Anfragen schon vor über 20 Jahren. Und gar nicht ganz so weit zurück, in der Broschüre „Im Blickpunkt“ aus dem Jahr 2004 wird über genau ein solches Angebot wie folgt berichtet:



Was damals also einvernehmlich möglich war, ist alleine bei Unterbreitung des Vorschlags heute schon eine Nötigung? Erstaunlich, aber so steht es nach wie vor auf der Internetseite des Kandidaten:


Eine sehr deutliche Meinung genau dazu hat der Geseker CDU – Landtagsabgeordnete Werner Lohn auf der Facebook – Seite des Kandidaten gepostet:


 

Und damit wäre dann fast schon alles gesagt….

hätte es nicht letzten Dienstag ein Seniorenfrühstück in der Schützenhalle in Heggen gegeben.

Viele von Ihnen kennen das ja schon: diese Treffen werden an verschiedenen Örtlichkeiten mehrfach im Jahr durch Verantwortliche der Gemeinde initiiert. Auf die Einladung melden sich dann unterschiedlich viele Teilnehmer, häufig aber über 100 interessierte Seniorinnen  und Senioren.

Während dieser Frühstücke gibt es dann stets abwechslungsreiche Programme und häufig informiert der Bürgermeister über aktuelle Themen aus der Gemeindepolitik. So auch am Dienstag.

Dann ist es allerdings zu einem Novum gekommen. Ohne Anmeldung und Einladung erscheint der Lennestädter Kandidat, frühstückt ganz ungeniert mit und beginnt einen Wahlkampfauftritt durch Verteilung seiner Flyer. Ein Unding. Erst auf entsprechende Hinweise verlässt er die Halle um dann später, zu dem Zeitpunkt haben der Bürgermeister und die meisten Gäste die Halle bereits verlassen, doch noch mal bei den Helfern dumpf Wahlkampf abzuspulen.

 

 

 Einen Bericht dazu gibt es auf der Internetseite von LokalPlus unter:
https://www.lokalplus.nrw/?Artikel=1332&edition=3

 Den passenden Kommentar gleich darunter:







Da scheint aber jemand nach nur zwei Wochen schon ziemlich entzaubert zu sein.

 

In diesem Sinne,

Mit herzlichen Grüßen aus Bamenohl,

Ihr Achim Henkel
Gemeindevorsitzender

 

 

 

 

weiter

14.08.2015
Volpert scheitert an eigenem Wahlkampfmotto
Streit um verhinderten Wahlkampf beim Seniorenfrühstück
Stefan Volpert wirft Bürgermeister Dietmar Heß gezielten Rausschmiss vor
 
Von Sven Prillwitz
 
Der eine spricht von der „Demontage der Demokratie in Finnentrop“, der andere von Verwunderung und „einer Unmöglichkeit“. Der eine ist Stefan Volpert, unabhängiger Bewerber für die Bürgermeisterwahl in Finnentrop; der andere ist Dietmar Heß, Amtsinhaber seit 1997. Es geht um Wahlkampf – oder vielmehr um versuchten Wahlkampf und Verhältnismäßigkeit. Und zwar beim Seniorenfrühstück, das am Dienstagvormittag in der Schützenhalle Heggen stattfand.
Rund 120 ältere Einwohner der Gemeinde saßen beim Frühstück zusammen, unter ihnen Bürgermeister Dietmar Heß. Mit ihm an einem Tisch saßen außerdem Jochen Schäfer, 1. Vorsitzender des Schützenvereins, Pastor Jochen Andreas, und Monika Wiechers aus der Verwaltung, unter anderem für die Seniorenarbeit und die Organisation des einmal im Monat stattfindenden Frühstücks zuständig. Dann tauchte Stefan Volpert erstmals in der Halle auf. Mit Infomaterial zu seiner Kandidatur. Und ab diesem Zeitpunkt gehen die Schilderungen über die weiteren Vorfälle auseinander.

Volperts Version
 
Volpert behauptet auf seiner Facebook-Seite und im Gespräch mit LokalPlus, dass Dietmar Heß seine Anwesenheit erst als „Unverschämtheit“ bezeichnet habe. Ob eine „Gegenkandidatur möglicherweise Majestätsbeleidigung“ sei, fragt Volpert rhetorisch und sieht sich in der Opferrolle. Für ihn handle es sich bei dem Frühstück um eine öffentliche Veranstaltung. Die er nutzen wollte, um auch die älteren Mitbürger zu erreichen. Die, die den Wahlkampf nicht über das Internet und die sozialen Medien verfolgen. Er habe sich dennoch „freundlich zurückgezogen, um draußen zu warten und Flyer zu verteilen“ – nach einem kurzen Gespräch mit Jochen Schäfer. Der habe „keine Veranlassung gesehen, als Vorsitzender des Schützenvereins mir gegenüber von seinem Hausrecht Gebrauch zu machen“.

Heß´ Sicht der Dinge
 
Laut Dietmar Heß habe sich Volpert einfach an den Tisch gesetzt und angefangen zu frühstücken – ohne sich vorzustellen. Und ohne vorherige Anmeldung. „Ich habe ihm gesagt, dass ich das unmöglich finde“, erklärt Heß auf Nachfrage von LokalPlus. Auch weil sich die Veranstaltung ausschließlich an Senioren aus der Gemeinde richte, die sich zwecks Planung vorab für das Frühstück anmelden. Weshalb von einer öffentlichen Zusammenkunft gar nicht die Rede sein könne. Und erst recht nicht von einer Bühne für den Wahlkampf. Heß will nach diesem kurzen Wortwechsel einen Fototermin wahrgenommen haben und betont, sich „nicht mehr aktiv mit Herrn Volperts Anwesenheit beschäftigt“ zu haben.
 
Vielmehr habe sich der unabhängige Bewerber mittlerweile mit Jochen Schäfer unterhalten. Das bestätigt der 1. Vorsitzende des Schützenvereins Heggen gegenüber LokalPlus. „Ich habe Herrn Volpert erklärt, dass es sich nicht um eine öffentliche Veranstaltung handelt und – auf seine Nachfrage - auch bestätigt, dass es unangemessen ist, hier Flyer zu verteilen“, sagt Schäfer. Daraufhin habe Volpert gefragt, ob er sein Infomaterial nach dem Frühstück vor der Halle verteilen dürfe, und das Gebäude verlassen.
Volpert spricht von Rauswurf, Heß von Hinweis
 
Eine knappe Stunde will Volpert vor der Schützenhalle gewartet haben, ehe er erneut hineinging, um seine Flyer an die noch Anwesenden zu verteilen. Dann habe ihn Monika Wiechers „aus der Halle schmeißen lassen“. Volperts Vermutung: „Man möchte anderen Kandidaten keine Bühne bieten. Dabei war die Veranstaltung doch zu Ende.“
 
Dietmar Heß bestätigt, dass nun auch Monika Wiechers Volpert darauf hingewiesen habe, dass die Veranstaltung nicht als Plattform für Wahlwerbung missbraucht werden solle. Einen Rauswurf verneint Heß, ebenso wie den Sinn nach dem Frühstück: „Die Schützenhalle war doch schon zu mindestens drei Vierteln leer.“


Kommentar
Volpert schadet sich selbst
 
Von Sven Prillwitz
 
Auf seiner Facebook-Seite zeigt sich Stefan Volpert besorgt. Besorgt über den Zustand der Demokratie in der Gemeinde. Wegen des Umgang des Bürgermeisters mit einem Konkurrenten für die Wahl im September. Besorgt muss Volpert auch sein – allerdings wegen seines unbedachten Auftritts und des peinlichen Nachtretens.
 
Volpert versucht, sich als bürgernaher Kandidat zu inszenieren. Als ein solcher hätte es ihm gut zu Gesicht gestanden, sich vorab telefonisch für das Seniorenfrühstück anzumelden – so wie jeder andere Bürger auch. Einfach aufzutauchen und davon auszugehen, dass es sich um eine öffentliche Veranstaltung handelt, spricht gegen einen ernsthaften Bewerber. Einerseits weil die Verwaltung in den Nachrichtenmedien regelmäßig auf die Veranstaltung und die Notwendigkeit einer Anmeldung hinweist. Andererseits weil gerade ein „externer“ Kandidat – Volpert wohnt in Lennestadt-Bilstein – den Wählern vor der Stimmabgabe signalisieren sollte, sich in der Kommune und mit ihren Gegebenheiten auszukennen.
 
Mit einem Anruf bei der Verwaltung hätte Volpert außerdem offiziell anfragen können, ob er beim Frühstück überhaupt Wahlkampfwerbung verteilen und betreiben darf. Bei einem Nein hätte er die Teilnehmer nach der Veranstaltung ansprechen können, wie er es jetzt auch getan hat. Oder sich direkt Gedanken machen können, ob er die Senioren nicht mit einer eigenen, speziell auf diese Zielgruppe gemünzten Aktion oder Veranstaltung von seinen Qualifikationen und Vorhaben überzeugen kann.
 
Dass er die Schützenhalle aber noch ein zweites Mal betreten hat – auch wenn das Frühstück zu diesem Zeitpunkt beendet war –, legt indes den Verdacht nahe, dass Volpert den Konflikt absichtlich gesucht hat. Dass er sich als vermeintliches Opfer inszenieren will, als scheinbar unterdrückten Underdog. Sein effektheischender Facebook-Post bestätigt diesen Verdacht.
 
Und läuft seinem eigenen Wahlkampf-Motto „Ruhe im Stall“ zuwider. Wenn Volpert tatsächlich nichts mit alten Streitereien zu tun haben und für einen harmonischen politischen Umgang miteinander sorgen will, sollte er nicht künstlich für Unruhe sorgen. Mit seinem Auftritt in Heggen hat er genau das getan – und sich im Wahlkampf selbst geschadet. Und zwar völlig unnötig. 
weiter

13.08.2015
Peinlicher Auftritt des Lennestädter Kandidaten bei Seniorenfrühstück

Einen interessanten Auftritt gab es am letzten Dienstag beim Seniorenfrühstück in der Schützenhalle in Heggen.

Viele von Ihnen kennen das ja schon: diese Treffen werden an verschiedenen Örtlichkeiten mehrfach im Jahr durch die Seniorenarbeit der Gemeinde initiiert. Auf die Einladung melden sich dann unterschiedlich viele Teilnehmer, häufig aber über 100 interessierte Seniorinnen

und Senioren. Während dieser Frühstücke gibt es dann stets abwechslungsreiche Programme und häufig informiert der Bürgermeister über aktuelle Themen aus der Gemeinde. So auch am Dienstag.

Dann ist es allerdings zu einem Novum gekommen. Ohne Anmeldung und Einladung erscheint der Lennestädter Kandidat, frühstückt ganz ungeniert mit und beginnt einen Wahlkampfauftritt durch Verteilung seiner Flyer. Ein Unding. Erst auf entsprechende Hinweise verlässt er die Halle um dann später, zu dem Zeitpunkt haben der Bürgermeister und die meisten Gäste die Halle bereits verlassen, doch noch mal bei den Helfern dumpf Wahlkampf abzuspulen.

Einen passenden Kommentar dazu hat Sven Prillwitz vom Nachrichtenmagazin LokalPlus verfasst:


Volpert schadet sich selbst

Von Sven Prillwitz

Auf seiner Facebook-Seite zeigt sich Stefan Volpert besorgt. Besorgt über den Zustand der Demokratie in der Gemeinde. Wegen des Umgang des Bürgermeisters mit einem Konkurrenten für die Wahl im September. Besorgt muss Volpert auch sein – allerdings wegen seines unbedachten Auftritts und des peinlichen Nachtretens.

Volpert versucht, sich als bürgernaher Kandidat zu inszenieren. Als ein solcher hätte es ihm gut zu Gesicht gestanden, sich vorab telefonisch für das Seniorenfrühstück anzumelden – so wie jeder andere Bürger auch. Einfach aufzutauchen und davon auszugehen, dass es sich um eine öffentliche Veranstaltung handelt, spricht gegen einen ernsthaften Bewerber. Einerseits weil die Verwaltung in den Nachrichtenmedien regelmäßig auf die Veranstaltung und die Notwendigkeit einer Anmeldung hinweist. Andererseits weil gerade ein „externer“ Kandidat – Volpert wohnt in Lennestadt-Bilstein – den Wählern vor der Stimmabgabe signalisieren sollte, sich in der Kommune und mit ihren Gegebenheiten auszukennen.

Mit einem Anruf bei der Verwaltung hätte Volpert außerdem offiziell anfragen können, ob er beim Frühstück überhaupt Wahlkampfwerbung verteilen und betreiben darf. Bei einem Nein hätte er die Teilnehmer nach der Veranstaltung ansprechen können, wie er es jetzt auch getan hat. Oder sich direkt Gedanken machen können, ob er die Senioren nicht mit einer eigenen, speziell auf diese Zielgruppe gemünzten Aktion oder Veranstaltung von seinen Qualifikationen und Vorhaben überzeugen kann.

Dass er die Schützenhalle aber noch ein zweites Mal betreten hat – auch wenn das Frühstück zu diesem Zeitpunkt beendet war –, legt indes den Verdacht nahe, dass Volpert den Konflikt absichtlich gesucht hat. Dass er sich als vermeintliches Opfer inszenieren will, als scheinbar unterdrückten Underdog. Sein effektheischender Facebook-Post bestätigt diesen Verdacht.

Und läuft seinem eigenen Wahlkampf-Motto „Ruhe im Stall“ zuwider. Wenn Volpert tatsächlich nichts mit alten Streitereien zu tun haben und für einen harmonischen politischen Umgang miteinander sorgen will, sollte er nicht künstlich für Unruhe sorgen. Mit seinem Auftritt in Heggen hat er genau das getan – und sich im Wahlkampf selbst geschadet. Und zwar völlig unnötig.

weiter

Diese Seite in einem sozialen Netzwerk veröffentlichen:

  • Twitter
  • Facebook
  • MySpace
  • deli.cio.us
  • Digg
  • Folkd
  • Google Bookmarks
  • Yahoo! Bookmarks
  • Windows Live
  • Yigg
  • Linkarena
  • Mister Wong
  • Newsvine
  • reddit
  • StumbleUpon
CDU Deutschlands CDU-Mitgliedernetz Online spenden Deutscher Bundestag
Angela Merkel CDU.TV Newsletter CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag
© CDU Gemeindeverband Finnentrop  | Startseite | Impressum | Kontakt | Inhaltsverzeichnis | Realisation: Sharkness Media | 0.50 sec. | 43226 Besucher